| Die in einer Region vorhandenen sozialen Aufgaben sind äußerst zahlreich und zu deren Erfüllung gibt es, historisch gewachsen, eine vielfältige Trägerstruktur. Diakonie kann und will nicht die sozialen Aufgaben und Probleme einer Region allein lösen. Deshalb bejaht sie, auch im Interesse der Rat- und Hilfebedürftigen, diese Trägervielfalt und arbeitet mit den anderen Verbänden der freien Wohlfahrtspflege partnerschaftlich zusammen. Die Zusammenarbeit findet ihren Ausdruck u.a. in der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände im Werra-Meißner-Kreis. Danach haben sich in bestimmten Aufgabenfeldern Arbeitsteilungen ergeben, die von den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft weitgehend respektiert werden. Dennoch ist gerade in letzter Zeit im sozialen Bereich ein verstärkter Wettbewerb entstanden. Vor allem in der Alten- und Krankenhilfe sowie der Jugendhilfe steht die Diakonie in Konkurrenz zu anderen privaten oder frei-gemeinnützigen Anbietern. Dieser Wettbewerb ist von Seiten des Staates gewollt. Die Diakonie stellt sich dieser Herausforderung, indem sie ihre Leistungen detailliert beschreibt und durch geeignete Maßnahmen die Qualität der Arbeit sichert. Den Leistungsvergleich scheut sie nicht, sie wehrt sich jedoch im Interesse ihrer Klienten gegen die Verschlechterung von Leistungsstandards aus Kostengründen. |
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